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12. Dezember 2017

Neuer Roman von Zadie Smith – „Swing Time“

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Ein Buch zur richtigen Zeit

Cover: "Swing Times"

Foto: Greta Schulz

Leuchtende Signalfarben – Der Bucheinband von Zadie Smiths neuem Roman springt einem sofort ins Auge. Widmet man sich der Geschichte, geht es auch hier um Kontraste – Kontraste in Form von unterschiedlichen Schicksalen. Gleichzeitig widmet sich „Swing Time“ den wichtigen und großen Themen – Familie, Herkunft, Klasse, Hautfarbe, Geschlecht und kulturelle Assimilation.

Zwei Mädchen, deren Leben sich bei einer Tanzstunde kreuzen – Die namenlose Erzählerin und die gleichaltrige Tracey. Was beide verbindet ist ihre Faszination für das Tanzen und für diesen als universelle Sprache. Beide stammen aus prekären Verhältnissen, beide haben einen schwarzen Elternteil und wachsen Anfang der Achtziger im armen Nordwesten Londons auf. Weiterlesen!

4. Dezember 2017

ECPMF veranstaltet Wettbewerb für junge Schriftsteller

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„Should we be free to hate?“ – ECPMF’s Wettbewerb für junge Autoren ‚1000 words for freedom‘

Das European Centre for Press and Media Freedom lädt zur Teilnahme an Schreibwettbewerb für junge Autoren ein.

Bild: ECPMF, Darth Vader, 1000 words, Quelle: https://ecpmf.eu/news/awards/1000-words-ii-should-we-be-free-to-hate

Bild: ECPMF, Darth Vader, 1000 words, Quelle: https://ecpmf.eu/news/awards/1000-words-ii-should-we-be-free-to-hate

Eingesandt werden können Essays, Artikel, Blog Posts, Gedichte oder Schauspiele zum Thema „Should we be free to hate?“ in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch oder Russisch. Der Umfang soll sich auf 1000 Wörter belaufen. Teilnehmen kann man bis zu einem Alter von 27 Jahren. Der Einsendeschluss ist am 31. Dezember 2017.

Mehr Informationen zu dem Wettbewerb findet Ihr hier.

3. Dezember 2017

Books in Browser – die interaktive Revolution des Lesens?

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Woran denkt Ihr beim Begriff „elektronisches Buch“? Na klar, an eBooks. Formate wie EPUB oder MOBI als Standard für eBooks wären der denkbare Höhepunkt für dieses Medium – gäbe es nicht mit den sogenannten „Books in Browser“ eine neue Entwicklung im Bereich der elektronischen Literatur.

Wir zeigen Euch, was ein Buch im Browser überhaupt auszeichnet, welche Möglichkeiten sich aus der Verlagerung von Medien in das Web ergeben und wie folglich die Zukunft des digitalen Buches in absehbarer Zeit aussehen könnte.

Was ist so ein Buch in einem Browser?

 Der Begriff Books in Browser ist einerseits zwar recht selbsterklärend, andererseits wirft er aber auch einige Fragen hinsichtlich einer eindeutigen Definition auf. Dies zeigt sich insbesondere in der bisher schwach ausgeprägten Terminologie zu diesem Thema. Denn neben dem Begriff Books in Browser existieren ebenso die Bezeichnungen Webbook/Web book oder Web-E-Book.

Trotz unterschiedlicher Begriffe kann jedoch festgehalten werden, dass es sich bei einem Buch im Browser um ein digitales Leseangebot handelt, das als nativer Web-Content über den Browser zur Verfügung gestellt wird. Dabei erfüllt es die Funktion eines Buches, strukturierten Inhalt unter den Aspekten der Lesbar-, Leserlichkeit und Ästhetik bereitzustellen. Weiterlesen!

27. November 2017

Facebook, Twitter… FontYou?!

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Vom Dschungel der Schriftlizenzen und Social Networks für Typographen

Ob Freefont, Open Source oder Lizenzschrift – bei vielen Nutzern besteht oft Unklarheit, wie sie nun eigentlich mit einer Schrift umgehen dürfen und wo sie eingesetzt werden darf. Oftmals ist es ehrliche Naivität, die uns in die Falle tappen lässt. Dann ist der neu entdeckte und lieb gewonnene Freefont doch nicht mehr so frei und kostenlos, wie wir zunächst angenommen haben. Aber woran liegt es, dass die Angelegenheit mit den Schriften so kompliziert ist? Und welche neuen Modelle gibt es, die versuchen Schriftlizenzierung moderner und praktischer zu gestalten?

Rechtliches und ein kleiner Happen Geschichte

Früher war es einfacher. Als Computer noch nicht zum Alltag eines jeden Gestalters oder Setzers gehörten, konnte man Schriften noch in Form von Blei oder Fotosatz-Scheiben kaufen, denn dies waren tatsächliche materielle Güter und somit Sachen, an denen ein Eigentum erworben werden konnte. Außerdem limitierten sie sich selbst auf natürliche Weise: Denn es konnte immer nur ein Setzer zu einem Zeitpunkt mit dem erworbenen Bleisatz arbeiten und nach einer bestimmten Anzahl an Druckvorgängen waren die Lettern abgenutzt und mussten erneuert werden.

Bleisatzlettern

Bild: CC Pixabay

Heute ist das ganz anders. Wir erhalten Schriften in Form von Font-Software. Software jeglicher Art ist nichts Greifbares, ein immaterielles Gut und somit im juristischen Sinne keine Sache. Und da man nur an Sachen ein Eigentum erwerben kann, kann man Schriften heute auch nicht mehr kaufen! Man kann lediglich eine Nutzungslizenz erwerben. Und das sorgt für Verwirrung: Was darf man mit welcher Lizenz eigentlich tun? Was ändert sich bei E-Books und Apps? Welche Lizenz passt am besten zu meinem Vorhaben?

Eine Nutzungslizenz hat jeder schon einmal erworben – ein Computerprogramm, eine App für das Handy, eigentlich alle nur digital verfügbaren Produkte. Aber wann nutzt man eigentlich eine Schrift? Weiterlesen!

14. November 2017

House of Leaves – Ein erzählerischer und typographischer Dendritensturm

Interessantes, Meinung & Kritik, Verlage der Zukunft | 1 Comment

Ein Buch für Entdecker, Horror-Fans und Typographie-Liebhaber

Foto Andre Walter

Warum verschiedene Bücher aus unterschiedlichen Genres lesen, wenn man auch eine ganze Armada von Gattungen in einem einzigen Buch zur Verfügung hat? Wer sich schon immer einem erzählerischen Dendritensturm oder Axongewitter hingeben wollte, der versuche es mit dem Metaroman »Das Haus« von Mark Z. Danielewski.

Pulitzer-Preisträger Will Navidson bezieht mit seiner Frau Karen und seinen zwei Kindern sein neues Haus in Virginia. Schon nach kurzer Zeit beginnt das Haus ein dubioses Eigenleben zu entwickeln. Es manifestieren sich Räume wo vorher keine waren, die in dichtestem Schwarz getaucht, kalt und vollkommen frei von Licht sind. Fasziniert (und doch voller Angst) beginnt Navidson das Geschehen im Haus zu filmen. Ein Labyrinth aus weiteren Räumen tut sich auf, dessen Geheimnisse Navidson versucht mit seiner Filmtechnik zu ergründen. Sein Handeln droht dabei das Familiengefüge auseinanderzubrechen.

Der Film (Navidson-Record), welcher aus den Aufnahmen Navidsons hervorging, ist nicht mehr auffindbar. Jedoch hat ein gewisser Zampano, der unter mysteriösen Gegebenheiten den Tod fand, den Film zu Papier gebracht. Das lose Manuskript bekommt Johnny Truant (ein suchtanfälliger Tattowier-Lehrling) in die Hände und fängt an das wüste Material zu einem Buch zu formen. Dabei schildert er (i.d.R. in komplexen Fußnoten) sein eigenes verkorkstes Leben und, vor allem, was der Navidson-Record mit ihm und seiner Umgebung macht. Weiterlesen!

17. September 2017

Speedmeeting auf der Frankfurter Buchmesse – Branchennachwuchs gesucht!

Aktuelles, Interessantes, Messe, Verlage der Zukunft | 0 Comments

 

Speedmeeting FBM17/Bild: CC Pixabay

Du bist interessiert an der Verlagsbranche und hast ein erfolgreiches Studium oder eine Ausbildung in den Bereichen Wirtschaft, Medien, Kommunikation, Germanistik oder ähnlichem abgeschlossen? Jetzt fehlt Dir nur noch der passende Job, damit Du durchstarten kannst? Dann bist DU bei uns genau richtig!

Das Speedmeeting von Verlage der Zukunft ist eine Veranstaltung, bei der Du als junges Nachwuchstalent mit den Führungskräften der Verlagsbranche in Kontakt treten kannst. Auch auf der Frankfurter Buchmesse 2017 sind wir wieder dabei und haben unter anderem Vertreter der Holtzbrinck Publishing Group, des Arena-Verlages, der Bommersheim Consulting Gruppe, des Kalenderverlages KV&H und des Thienemann-Esslinger Verlages für Dich!

Dein Glückstag ist Freitag, der 13.Oktober 2017

Denn dann hast Du in 10-minütigen Bewerbungsgesprächen die Möglichkeit, das Führungspersonal unserer Gastverlage kennenzulernen. Nutz diese einmalige Chance, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, Informationen aus erster Hand zu erhalten und möglicherweise einen super Job zu ergattern. Neugierig geworden?

Dann bewirb Dich ab sofort für das Speedmeeting auf der Frankfurter Buchmesse.
Sende uns Deinen Lebenslauf mit Angabe des Studiengangs oder Deiner Ausbildung an:

speedmeeting@verlagederzukunft.de

Die Bewerbungsfrist endet am 01.Oktober 2017.

Zusammen mit der Personalagentur Dörrich Kleinhans & Partner wählen wir aus allen Bewerbern 10 Teilnehmer aus, welche außerdem jeweils ein Tagesticket für die Messe erhalten.

Bitte gib außerdem an, ab wann Du dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst, ob Du räumlich flexibel bist und für welche Branchenbereiche Du Dich interessiert!
Detaillierte Informationen erhältst Du nach Eingang deiner Bewerbung. Für weitere Fragen stehen wir Dir natürlich gern zur Verfügung.

 Rahmendaten:

Datum: 13.10.2017

Uhrzeit: 14.00-16.00 Uhr

Ort: Messegelände Frankfurt, Raum „Effekt“ in Halle EC

Bewerbung: bis 01.10.2017 per Mail an speedmeeting@verlagederzukunft.de

Autorin: Marie Isabell Sauer

30. August 2017

In die Zukunft mit dem DIGITAL PUBLISHING REPORT: Einblicke ins digitale Zeitalter

Interview, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Veränderungen der Arbeitswelt | 1 Comment

Interview

Bild ©Steffen Meier

Früh in unserem Studium sind wir über den DIGITAL PUBLISHING REPORT gestolpert und stellten fest: Es ist eines der Magazine in der Branche, die nah am Puls der Zeit sind und deren Themen die Innovations- und Problemfelder lückenlos erfasst. Das aktuelle Magazin, frisch erschienen am 25.08.2017, befasst sich u.a. mit der Nachwuchsproblematik, der momentan stattfindenden Transformation vieler Verlage sowie dem äußerst spannenden Thema der virtuellen Realität.
Keine Angst vor der Digitalisierung

Die ist unserer Meinung nach auch das Besondere an dem Magazin. Mit frischem Wind und neuen Sichtweisen beschäftigt sich der DIGITAL PUBLISHING REPORT mit neuen Themen in der Verlagsbranche. Es gibt da nicht nur Schwarz und Weiß, sondern tatsächlich Farbe! Digitalisierung ist nämlich weder gut noch böse. Sie ist nur anders als die bisher gewohnte Lebenswelt. So stellt Digitalisierung momentan auch sehr viele Unternehmen vor eine große Herausforderung und gerade in der Verlagsbranche gibt es große Diskussionen.

Da ist das Magazin mit seinen Beiträgen zu digitalen Themen ein wertvoller Beitrag. Hier finden sich Artikel wie Referral-Marketing auf Deutsch. Definition und Einsatz im Online-Marketing, Buchmesse Frankfurt im WhatsApp-Dialog oder Alles Amazon, oder was? Der Buch- und eBook-Markt in den USA. Der digitale Wandel ist nicht der Feind. Ganz im Gegenteil, denn er eröffnet auch Chancen. Welche das sind und wie wir am besten mit der Digitalisierung umgehen, erklären die beim Magazin erschienen Artikel auf unterhaltsame und informative Weise.

Aber digital sind nicht nur die Themen des Magazins, auch das Produkt selbst gehört in diese Kategorie. Der DIGITAL PUBLISHING REPORT erscheint regelmäßig im PDF-Format und ist kostenlos. Und wer das Gefühl hat, wichtige Themen verpasst zu haben, der kann sich freuen. Denn auf den letzten Seiten des Magazins findet sich eine Auflistung sowie Verlinkung zu älteren Ausgaben. Frohes Stöbern können wir da nur wünschen!

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28. Juli 2017

Shakespeare in der Gegenwart- alte Geschichten in neuem Gewand

Meinung & Kritik | 0 Comments

Rezension

Shakespeares Werke „Der widerspenstigen Zähmung“, „Ein Wintermärchen“ und „Kaufmann von Venedig“ in neuem Gewand

2016 war das Shakespeare Jahr – der Todestag des britischen Dichters jährte sich zum 400. Mal.

Das hat der britische Belletristik Verlag Hogarth Press zum Anlass genommen, bedeutende zeitgenössische Autoren um Neuinterpretationen der alten, bekannten Geschichten Shakespeares zu bitten.

 

Bis jetzt haben Jeanette Winterson mit „Der weite Raum der Zeit“ Shakespeares „Ein Wintermärchen“, Howard Jacobson mit „Shylock“ den „Kaufmann von Venedig“ und Anne Tyler mit „Die störrische Braut“ Shakespeares „Der widerspenstigen Zähmung“ neu interpretiert. Aktuell erschienen ist Margaret Atwood mit „Hexensaat“, was auf „Der Sturm“ basiert. Weitere Werke, wie z.B. von den  Autoren  Jo Nesbø und Edward St. Aubyn, befinden sich ebenfalls in Planung. Wir dürfen also gespannt sein!

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25. Juli 2017

Content als Verlagsprodukt – Wie funktioniert das?

Interessantes | 0 Comments

Innovative Geschäftsmodelle

WordPress- Beispiel eines CMS

Neuer Wind in der Buchbranche: Was verkauft eigentlich der Verlag?

Bücher. Ist doch klar. Doch ist das wirklich alles? Wenn man sich heute auf Verlagswebsites begibt, stehen Bücher zumeist natürlich tatsächlich im Mittelpunkt. Doch auch beispielsweise e-Books und Audiobooks sind Produkte, die von Verlagen vertrieben werden. Nun fragt man sich: „Wenn das Buch gar nicht mehr das einzige Produkt eines Verlags ist, welches Produkt steht dann im Mittelpunkt? Was verbindet diese drei Medien?“ Die Antwort klingt zuerst recht banal: Der Inhalt. Die Sichtweise, dass das eigentliche Verlagsprodukt der sogenannte Content ist, wird immer populärer.  Trotzdem fällt es vielen Verlagen noch schwer, diesen in den Mittelpunkt zu stellen – sowohl rein gedanklich, als auch technisch. Eine Lösung zur Unterstützung dieser Denke bieten Content-Management-Systeme.

Was ist ein Content-Management-System (CMS)? Weiterlesen!

21. Juli 2017

Rezension – Passagier 23

Meinung & Kritik | 0 Comments

Rezension

Foto ©Anne Geszner

Jedes Jahr verschwinden rund 20 Menschen auf Kreuzfahrtschiffen spurlos. Doch was geschieht, wenn einer von ihnen wieder auftaucht? Der Psychothriller von Sebastian Fitzek versetzt den Leser  mitten an Deck eines solchen Schiffes. Wir haben den Roman einmal unter die Lupe genommen:

Stell Dir vor, Du bist auf hoher See, „eingesperrt“ unter tausenden Menschen inmitten einer schwimmenden Stadt, ohne Polizei, ohne Gefängnis…und im Visier eines eiskalten Killers.

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  • Messeführungen auf der Leipziger Buchmesse 2017

    Auch auf der Leipziger Buchmesse 2017 veranstalten wir wieder unsere Messeführungen! Neben der traditionellen Führung der Bücherfrauen gibt es diesmal einen Rundgang zum Thema Fantasy-Verlage. Die genauen Infos und das Anmeldeformular findet ihr ab sofort >>hier<<.
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